Vom Barmer Bogen zur Airbaghalterung

Ideenreich seit 1909

Barmen im Tal der Wupper war einst ein Zentrum der Textilindustrie – hier liegen die Ursprünge von JUMBO. Am 3. Oktober 1909 legte Alfred Schnakenberg den Grundstein für das Unternehmen. Zu den ersten Produkten zählten so genannte Barmer Bogen: Schmuckbänder, die in der Riemendreherei hergestellt wurden.

Schon früh war JUMBO als Qualitätsanbieter bekannt. Und auch der Fortschritt hat bei uns Tradition: Mit    der Ergänzung von Flechtmaschinen zur Produktion gummielastischer Artikel setzte Alfred Schnakenberg schon in den 20er Jahren einen Meilenstein für eine Weiterentwicklung der Produktpalette. Um sich von den zahlreichen Mitbewerbern abzugrenzen, entwickelte sich das Unternehmen zur „Spezialfabrik gummi- elastischer Kordeln und Litzen“. Auf Bandwebstühlen wurden später auch elastische Bänder gefertigt.

Für effizientere Betriebsabläufe und den Ausbau des Vertriebnetzes sorgte ab 1946 Alfred Rehage, der nach dem plötzlichen Tod von Alfred Schnakenberg als Schwiegersohn die Firmenleitung übernahm. 1954 entstand in Wuppertal-Nächstebreck das Fabrik- und Bürogebäude, in dem JUMBO heute noch seinen Hauptsitz hat. Nach dem Tod von Alfred Rehage 1970 führten zunächst seine Frau Margret und später sein Sohn Christoph Rehage das Unternehmen. Da eine Nachfolgeregelung aus der Familie Rehage nicht möglich schien, wurde das Unternehmen zum 1. Januar 2004 neuen Gesellschaftern übertragen. Auf der Basis des Erreichten führen sie JUMBO seither in die Zukunft.

Zeichen für die Zukunft

Seit Januar 2004 ist Andreas Kielholz als geschäftsführender Gesellschafter für JUMBO verantwortlich. Die bereits in den 90er Jahren begonnene Fokussierung auf technisch anspruchsvolle Lösungen wird seither konsequent weiterverfolgt – durch Investitionen in technische Ausrüstungen und Abläufe, aber auch durch personelle Verstärkungen. Das Managementsystem wurde ausgebaut. In einer eigenen Abteilung für For- schung und Entwicklung arbeiten Textilingenieure und Ingenieure an innovativen Lösungen, teilweise in Zusammenarbeit mit Hochschulen. Der technisch ausgerichtete Vertrieb bildet das Bindeglied zum Kun- den: Die Mitarbeiter verstehen sich als Lösungspartner. Das Ergebnis der kontinuierlichen Optimierungen: immer leistungsfähigere technische Schmaltextilien und textile Bauteile, neue Produktbereiche wie textile Netze und Netzsysteme – und zufriedene Kunden.

JUMBO wächst dynamisch und wird immer internationaler. Das Beschaffungswesen agiert global. Aus dem starken Standort Wuppertal heraus werden auch Fertigungsmöglichkeiten in Osteuropa genutzt.
Um das Geschäft mit internationalen Kunden voranzutreiben, ist JUMBO auf Inlands- wie auf Auslandsmessen präsent – als Aussteller und Besucher.